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Fruchtfolge > Standortansprüche > Bodenbearbeitung > Aussaat > Wachstumsregulierung > Unkrautbekämpfung > Schädlingsbekämpfung > Krankheitsbekämpfung > Kalkung > Düngung > Sikkation > Ernte

Saatgutbeizung

Raps benötigt als Feinsämerei (geringe Triebkraft) eine Beizung gegen Auflaufkrankheiten und Schädlinge. Es werden verschiedene Arten der Beizungen angeboten mit jeweils spezifischen Wirkstoffen.

Nur Saatgut im Kombination mit optimaler Beizqualität erlaubt eine exakte Aussaat als Grundlage für eine optimale Bestandesführung. Geringer Abrieb und eine gute Fließfähigkeit des Saatgutes in der Drillmaschine ermöglichen eine störungsarme, schlagkräftige Aussaat.

Linie oder Hybride?

Je nach Standort, Fruchtfolge, Klima etc. ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an den Sortentyp. Bevor es an die Wahl der richtigen Einzelsorte geht, muss erst zwischen einer Linien- oder Hybridsorte entschieden werden: Hybridsorten zeichnen sich durch die Heterosis aus, die sich durch die Kreuzung zweier Eltern ergibt. Folge sind Frohwüchsigkeit und Triebkraft auf Basis einer breiteren Genetik. Auf trockenen Standorten trumpfen Hybriden durch ein ausgeprägtes Wurzelsystem auf, was zu mehr Ertragssicherheit führt. Ebenso führt dies auf leichteren Standorten zu besserem Stickstoffaneignungsvermögen. Hybriden eignen sich aufgrund ihrer raschen Jugendentwicklung besonders für Spätsaaten und überzeugen auch bei geringer Bestandesdichte mit einem guten Kompensationsvermögen. Liniensorten bieten eine hohe Sortenvielfalt und hohe Frühsaatverträglichkeit, allerdings haben sie nicht das hohe Ertragspotential der Hybriden. Sie eignen sich für Regionen mit geringeren Anbauintensitäten. Durch die Sortenvielfalt ist es einfacher, regional angepasste Sorten zu finden.

< Aussaatstärke/Sätechnik | Bestandsführung >

 

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