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Fruchtfolge > Standortansprüche > Bodenbearbeitung > Aussaat > Wachstumsregulierung > Unkrautbekämpfung > Schädlingsbekämpfung > Krankheitsbekämpfung > Kalkung > Düngung > Sikkation > Ernte

Durch fachgerechte Mulchsaat kann im Winterraps im Vergleich zu wendender Bodenbearbeitung ein vergleichbares Ertragsniveau erzielt werden. In Deutschland werden mittlerweile 50% der Rapsfläche pfluglos bestellt. Besondere Vorzüge der Mulchsaat sind Einsparung von Kosten (hohe Engergiekosten, Diesel!) und Zeit, Abbau von Arbeittsspitzen und der Schutz vor Bodenerosion.

Der Boden wird auf ca. 10-20 cm gegrubbert. Eine Faustregel lautet:

Je 10 dt Stroh 1,5-2 cm Tiefe, also bei 6-8 dt Stroh etwa Bearbeitung von 10-15 cm, bei hohen Strohmengen eher 20 cm Tiefe.

Wichtig für ein Gelingen sind Böden ohne Schadverdichtungen, eine optimale Saatgutablage, sowie ein gezieltes Strohmanagement. Aufgrund der langen Span-ne zwischen Ernte und Aussaat eignet sich insbesondere die Gerste als Vorfrucht für den pfluglosen Raps.  So ist genügend Zeit für eine ausreichende Strohrotte vorhanden, womit ein besserer Feldaufgang gewährleistet wird, denn viel Stroh behindert das Auflaufen. Im Allgemeinen ist bei Mulchsaat mit vermehrtem Auftreten von Unkräutern (v.a. Ausfallgetreide, Kamille und Quecke) zu rechnen. Besonders eignen sich die triebkraftreichen, frohwüchsigen Hybridsorten für die Mulchsaat.

< Konventionelle Saat | Aussaat >


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