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Sikkation zur Reifebeschleunigung
Die Sikkation verursacht zusätzliche Ausbringungs- und Mittelkosten. Gleichzeitig entstehen Verluste im Bereich der Fahrspuren. Sie ist daher nur in Ausnahmefällen berechtigt, wenn starker Zwiewuchs oder auch eine starke Verunkrautung (z.B. bei hohem Klettenlabkraut- oder Kamillebesatz) zu ernsten Ernteerschwernissen führen würden.
Zur Erntebeschleunigung können Deiquathaltige Mittel (z.B. REGLONE mit 2,0 l/ha) angewendet werden, wenn erste Körner bereits schwarz und die Körner im mittleren Bereich des Haupttriebs rötlichbraun bis dunkelbraun verfärbt sind (alle Schoten gelblich). Etwa 7-10 Tage später ist dann die Druschreife erreicht.
Die Wasseraufwandmenge darf keinesfalls zu niedrig gewählt werden, sondern sollte mindestens 400 l/ha betragen. Denn Ziel ist es, möglichst alle grünen Pflanzenteile zu treffen. Dazu ist eine tiefe Durchdringung des Bestandes erforderlich.







