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Der Kalkungszustand des Bodens hat für Raps zwei besonders wichtige Folgen:
- Bodenfruchtbarkeit, Raps benötigt einen krümeligen Boden zum Auflaufen,
- Pflanzenernährung, der Kalkungszustand hat wesentlichen Einfluss auf die Nachlieferung pflanzenwichtiger Nährstoffe.
Der Kalk reguliert den pH-Wert des Bodens, dieser bestimmt maßgeblich die Bodeneigenschaften. Außerdem sichert er die Bodenstabilität und hat Einfluss auf Bodengefüge, Porenverteilung und somit Luft-, Wasser- und Wärmehaushalt. Ebenso fördert eine annähernd neutrale Bodenreaktion das Bodenleben und hiermit die mikrobielle Aktivität der Bodenorganismen.
Der pH-Wert sollte beim Rapsanbau zwischen 6 und 7 liegen, bei lehmigem Sand bei 6, bei sandigen Lehm 6,5 und bei Lehmböden bei 7. Wenn die pH-Werte sich im optimalen Bereich befinden, reicht eine Erhaltungskalkung von ca. 15 dt CaO/ha je nach Boden. Generell sollte zu „kalkliebenden“ Kulturen gedüngt werden, also am besten zu Raps auf die Getreidestoppeln. Ein weiterer positiver Faktor: Ein hoher pH-Wert vermindert das Kohlhernie Risiko.







