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Fruchtfolge > Standortansprüche > Bodenbearbeitung > Aussaat > Wachstumsregulierung > Unkrautbekämpfung > Schädlingsbekämpfung > Krankheitsbekämpfung > Kalkung > Düngung > Sikkation > Ernte

Sclerotinia sclerotiorum

Schadbild: Insbesondere in küstennahen Gebieten tritt die Hauptinfektion zum Zeitpunkt der Blüte auf. Auf den Blättern erkennt man helle bis beigegraue Flecken, Welkeerscheinungen und evtl. ein weißes Pilzmycel. Auf dem Stängel bilden sich aus den weißen Flecken umfassende Vermorschungen, insbesondere an Verzweigungsstellen. Die Schoten verfärben sich hellgelb, man findet Sklerotien und evtl. einen weißen Pilzrasen.

Bekämpfung: Eine weite Fruchtfolge und  Unkrautbekämpfung vermindern das Risiko, eine Fungizidbehandlung kann immer nur prophylaktisch sein, denn bei ersten Symptomen ist eine Bekämpfung nicht mehr möglich. Gebräuchlich ist die Blütenspritzung bis EC 65 (1/2 Vollblüte), die mit anderen Maßnahmen kombiniert werden kann. Die Bodenverseuchung mit den bodenbürtigen Sklerotien kann durch Mittel wie Contans WG bekämpft werden. Weitere Fungizide:

Cantus

½ kg/ha

ab BBCH 61-65

Proline

0,7 l/ha

s.o.

Caramba

1,5 l/ha

je nach Befallsgefahr und/oder BBCH 65

Folicur

1,5 l/ha

s.o.

Harvesan

0,8 l/ha

s.o.

Mirage 45EC

1,5 l/ha

s.o.

Verisan

3,0 l/ha

s.o.

Contans WG

2 kg/ha

Anwendung in der Fruchtfolge

Fon +49.46 36.89 0 | Fax +49.46 36.89 22 | E-Mail service@rapsgbr.com