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Die wichtigsten Rapsschädlinge sind die folgenden:

Zur Bekämpfung stehen geeignete Insektizide wie z.B. FASTAC SC (Alpha-Cypermethrin) oder KARATE ZEON (Lambda-Cyhalothrin) zur Verfügung. Die Mittelkosten dieser Produkte sind relativ gering. Besteht dann noch die Möglichkeit einer kombinierten Ausbringung z.B. mit einer Wachstumsregler/ Fungizidmassnahme oder einer Herbizidmaßnahme, so ist eine Insektizidmaßnahme schon bei einem relativ geringen Befallsgrad lohnenswert.
Wichtig bei der Applikation ist es, die Bienengefährlichkeit der Mittel zu beachten, insbesondere in der Blütenspritzung. Kaum Bekämpfungsmöglichkeiten gibt es gegen die Kohlfliege, deren Larve sich an den Wurzeln des Rapses nährt. Dieses führt nicht nur zu Totalausfall der Pflanzen, sondern hat auch oft noch Sekundärinfektionen (z.B. Phoma lingam, Verticilium) zur Folge, welche wiederum die Standfestigkeit vermindern. Es gibt noch keine zugelassenen Mittel.
Zur Kontrolle des Schädlingsaufkommens empfiehlt sich der Einsatz einer Gelbschale. Diese wird in den Bestand in Nähe des Feldrandes gestellt, am besten neben einen Schlag, auf dem im Vorjahr Raps stand. Die Gelbschale wird mit Wasser und etwas Spülmittel gefüllt. Eine konsequente Kontrolle vermittelt dem Landwirt ein gutes Bild über die Art des Schädlingsaufkommens, jedoch nicht über die Menge. Von besonderer Wichtigkeit ist das Ausklopfen der Blütenstände, denn hierin befinden sich vor allem die Rapsglanzkäfer. Diese Kontrolle vermittelt auch eine gutes Bild der Befallsintensität.
Ein weiterer wichtiger Schädling sind die Ackerschnecken, welche schon vor der Aussaat auftreten und leicht an den glänzenden Schleimspuren zu erkennen sind. Bis hin zum Zweiblatt Stadium können sie verheerende Schäden anrichten. Ein besonderes Augenmerk sollte auf Feldränder und klutige, grobschollige Böden gelegt werden. Ein Zwischenradpacker bei der Aussaat und insgesamt genügend Rückverfestigung (Zwillingsreifen) können oft schon Wunder wirken und nehmen den Schnecken den nötigen Überlebensraum. Sollten sie doch auftreten, so ist die Bekämpfung mit Schneckenkorn, z.B. METAREX (7 kg/ha), angebracht. Ebenfalls bewährt hat sich die Ausbringung von Kalkstickstoff vor der Aussaat (2-3 dt/ha).








