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Generell ist Raps als äußerst konkurrenzstarke Kulturpflanze zu betrachten. Um jedoch hohe Erträge zu erzielen, ist eine konsequente Unkrautbekämpfung angebracht, wobei diese in Vorsaat-, Vorauflauf- oder Nachlaufbehandlungen durchgeführt werden kann. Die standortangepassten und wirtschaftlichen Schadschwellen sind in die Applikation mit einzubeziehen.
Die wichtigsten zweikeimblättrigen Unkräuter, die vermehrt im Raps auftreten, sind:
Klettenlabkraut, Kamille, Taubnessel, Ehrenpreis, Vogelmiere, Stiefmütterchen, Hirtentäschel und Ackerhellerkraut.
Getreidedurchwuchs und Ungräser sind mit den geeigneten Mitteln zu behandeln. Besonders bei Mulchsaaten (vermehrte Verunkrautung) bietet sich eine kombinierte Behandlung von Unkräutern und Ungräsern bereits im Herbst an. Unkrautbekämpfung im Frühjahr sind eher als Notbehelf anzusehen (z.B. Klettenlabkraut, Kamille). Bis zur Knospenbildung ist diese spätestens durchzuführen.
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